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Sonntagsfrage

Je 24 Prozent! AfD holt Union in Umfrage erstmals ein

  • Aktualisiert: 05.04.2025
  • 09:46 Uhr
  • dpa
Die aktuellen Koalitionsverhandlungen mit der SPD bescheren dem Wahlsieger Union mit ihrem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz sinkende Zustimmungswerte.
Die aktuellen Koalitionsverhandlungen mit der SPD bescheren dem Wahlsieger Union mit ihrem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz sinkende Zustimmungswerte.© Christoph Soeder/dpa

Eine erste Umfrage bescheinigt der AfD, gleichauf mit der Union zu liegen. Beide Parteien erhielten in der Sonntagsfrage bei Insa 24 Prozent. Für die AfD ist das ihr bisher bester Wert. Wahlsieger Union um Friedrich Merz verliert hingegen.

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Die AfD liegt in einer Umfrage zum ersten Mal gleichauf mit der Union. Knapp sechs Wochen nach der Bundestagswahl kommen Union und AfD in der Sonntagsfrage beide auf 24 Prozent. Das ergab eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild"-Zeitung. Für die AfD ist das ein Plus von einem Prozentpunkt im Vergleich zur letzten Befragung und ihr bester Wert bisher in der Umfrage. Der Wahlsieger, die Union um Kanzlerkandidat Friedrich Merz, verliert dagegen zwei Prozentpunkte.

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CDU und CSU hatten die Wahl am 23. Februar mit 28,5 Prozent der Zweitstimmen gewonnen und verloren zuletzt an Zustimmung der Wähler:innen. Die AfD landete mit 20,8 auf Platz zwei.

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SPD verharrt unverändert bei 16 Prozent

Die SPD kann ihren Wert in der Umfrage halten und liegt bei 16 Prozent. Dahinter liegen Grüne (-1) und Linke (+1) gleichauf. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden es FDP (+1) und BSW (-1) weiter nicht ins Parlament schaffen. Beide Parteien liegen laut der Umfrage bei 4 Prozent.

Für die Umfrage wurden zwischen dem 31. März und dem 4. April 1.206 Bürger:innen befragt. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt Insa zufolge bei 2,9 Prozentpunkten.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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