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Künstliche Intelligenz

"Wie ein aufmerksamer Mensch": OpenAI bringt neue ChatGPT-Version heraus

  • Veröffentlicht: 28.02.2025
  • 08:41 Uhr
  • Michael Reimers

Der Wettbewerb unter den Anbietern von KI-Lösungen geht weiter: OpenAI hat jetzt eine verbesserte ChatGPT-Version präsentiert.

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Wenige Wochen nach der Preis-Ansage an etablierte KI-Firmen durch die chinesische Konkurrenz DeepSeek hat OpenAI eine verbesserte Version seiner Künstlichen Intelligenz (KI) "ChatGPT" präsentiert. Der Chef des US-Unternehmens, Sam Altman, lobte der Nachrichtenagentur Reuters zufolge "GPT-4.5" auf der Plattform "X": "'GPT-4.5' ist das erste Modell, das sich für mich so anfühlt, als würde ich mit einem aufmerksamen Menschen sprechen. Ich hatte mehrere Momente, in denen ich mich in meinem Stuhl zurücklehnte und erstaunt war, dass ich tatsächlich gute Ratschläge von einer KI erhielt."

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"GPT-4.5" sei aber keine logisch denkende KI, so Altman, und werde bei Vergleichstests die Konkurrenz wohl nicht deklassieren. "Es ist eine andere Art von Intelligenz, die eine Magie ausstrahlt, die ich noch nie zuvor gespürt habe."

Die neue Version liefere akkuratere Antworten als die bisherigen KI-Modelle und halluziniere weniger, ergänzte OpenAI in einem Blog-Beitrag. Als Halluzination bezeichnen es Expert:innen, wenn die Künstliche Intelligenz falsche Antworten erfindet. Nutzen können das neue Modell vorerst Pro-User:innen, die monatlich 200 US-Dollar zahlen.

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DeepSeek treibt KI-Branche zur Eile

Im weltweiten Wettrennen um die technologische Führung ziehen KI-Firmen das Tempo an, nachdem DeepSeek im Januar weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte. Die Software "R1" des chinesischen Start-ups ist "ChatGPT" sowie "Claude" des US-Unternehmens Anthropic technologisch ebenbürtig, obwohl die Entwicklung nur einen Bruchteil der sonst üblichen Summen gekostet hat und das Programm mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt.

Wenige Stunden vor OpenAI hatte bereits der chinesische Konzern Tencent eine verbesserte Version seiner KI vorgestellt. DeepSeek wiederum will Insider:innen zufolge die Premiere seines "R1"-Nachfolgers vorziehen.

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Mit "R1" hatte DeepSeek zu Jahresbeginn die Welt der Künstlichen Intelligenz auf den Kopf gestellt. Seitdem gilt die Maxime, dass diese Technologie nur durch eine größere Datenbasis und mehr Rechenleistung vorangebracht werden kann, als überholt. Die chinesische Software kostet lediglich ein Bruchteil der Entwicklungs- und Betriebskosten und stellt damit auch die bisherige Vormachtstellung der USA in diesem Bereich infrage.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters
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