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Besonders deutsche Autoindustrie betroffen

Von der Leyen zu Trumps Zoll-Hammer: "Werden Unternehmen schützen"

  • Veröffentlicht: 27.03.2025
  • 04:35 Uhr
  • Rebecca Rudolph

Die EU setzt im eskalierenden Handelskonflikt mit den USA auf Verhandlungen. Trumps neue Autozölle treffen besonders die deutsche Industrie. Von der Leyen warnt vor den Folgen und kündigt Schutzmaßnahmen an.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Von der Leyen will trotz der neuen US-Zölle eine Verhandlungslösung finden und europäische Interessen wahren.

  • Die USA erheben 25 Prozent Zoll auf Autoimporte, ausgenommen Fahrzeuge, die in den USA gebaut werden.

  • Die neuen Zölle gefährden Lieferketten und Arbeitsplätze, was laut von der Leyen sowohl Unternehmen als auch Verbrauchern schadet.

Angesichts des zunehmend eskalierenden Handelskonflikts mit den USA setzt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weiter auf Gespräche. Die EU werde sich um Verhandlungslösungen bemühen und dabei ihre wirtschaftlichen Interessen schützen, teilte sie mit. Außerdem betonte sie:

Als große Handelsmacht und starke Gemeinschaft von 27 Mitgliedstaaten werden wir gemeinsam unsere Arbeitnehmer, Unternehmen und Verbraucher in der gesamten Europäischen Union schützen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

Donald Trump, Wladimir Putin, Olaf Scholz

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Handelsstreit

Trump packt nächsten Zoll-Hammer aus: 25 Prozent auf Autoimporte angekündigt

Neue Eskalation im transatlantischen Handelsstreit: Trump plant Strafzölle auf Autos - auch aus der Europäischen Union und damit aus Deutschland. Das dürfte das Geschäft deutscher Hersteller belasten.

  • 26.03.2025
  • 22:54 Uhr

US-Präsident Donald Trump hatte kurz zuvor Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Autoimporte angekündigt. Laut Trump sollen für Autos, die in den USA produziert werden, keine zusätzlichen Zölle anfallen. EU-Kommissar Maros Sefcovic reiste kürzlich nach Washington, konnte die Strafzölle jedoch offenbar nicht abwenden.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, will Unternehmen schützen.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, will Unternehmen schützen. © Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa

Besonders die deutsche Autoindustrie wird voraussichtlich stark unter den neuen Strafzöllen leiden. Von der Leyen hob hervor, dass die Automobilbranche durch eng vernetzte Lieferketten auf beiden Seiten des Atlantiks verbunden sei.

Sie spiele eine Schlüsselrolle für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und hochwertige Arbeitsplätze. Zölle würden den Unternehmen schaden und für Verbraucher:innen in den USA sowie in der EU noch größere Nachteile mit sich bringen.

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"Wir werden nun diese Ankündigung zusammen mit anderen Maßnahmen, die die USA in den nächsten Tagen in Betracht ziehen, bewerten", so die EU-Kommissionspräsidentin. Trump nutzt Zölle gezielt als Druckmittel in der Außenpolitik.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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